Apfeltorte mit Nüssen

Backst du im Winter auch so gerne mit Äpfeln? Die Kombination von sauren Äpfeln, Zimt und gerösteten Nüssen ist einfach himmlisch.

Diese Apfeltorte wird mit einem Nuss-Mürbteig, einem Wiener Boden, einer Zimt-Apfelmasse und einer Nuss-Sandmasse gebacken. Durch die frischen Äpfel ist sie so saftig und schmeckt mit geschlagener Sahne am besten.

Ich habe einen alten Apfelbaum im Garten. Die Äpfel schmecken säuerlich, werden leicht braun und sind etwas mehlig. Daher benutze ich sie gerne zum Kochen und Backen. Für diesen Apfelkuchen sind sie perfekt.

Mein Video zur Apfeltorte findet ihr hier auf YouTube: https://youtu.be/JWhtsgDUNeg

Besonderes Zubehör:

  • Tortenrand 26 cm
  • Springform 24 cm
  • Backthermometer
  • Schneebesen

Zutaten Mürbteig 26 cm Durchmesser:

  • 100 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Vanille
  • Prise Salz
  • 100 g Dinkelmehl 630
  • 100 g gemahlene Haselnüsse

Zutaten Wiener Boden 24 cm Durchmesser:

  • 3 Eier
  • 80 g Zucker
  • 40 g Dinkelmehl 630 gesiebt
  • 40 g Stärke gesiebt
  • Messerspitze Backpulver
  • Salz, Vanille, Zitrone
  • 40 g geschmolzene Butter

Zutaten Apfelmasse:

  • 500 g saure Apfelstückchen
  • 50 g Zucker
  • 1 gehäufter TL Zimt

Sandmasse:

  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 8 g Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Vanillezucker (echte)
  • 3 Eier
  • 150 g Dinkelmehl 630
  • 50 g Walnüsse gehackt geröstet
  • 50 g Haselnüsse gemahlen geröstet

Zusätzlich:

  • 100 g Zartbitterkuvertüre geschmolzen
  • Puderzucker
  • evtl. Kakaopulver
  • Sahne geschlagen

Anleitung:

Als erstes macht ihr den Mürbteig. Dazu die weiche Butter, den Zucker, die Vanille und die Prise Salz zusammen verrühren. Mehl und gemahlene Nüsse dazugeben und verkneten. Nur nicht zu lange kneten, sonst wird der Mürbteig brandig. Nun den fertigen Rührteig in den Kühlschrank geben um ihn durchzukühlen. Falls er länger im Kühlschrank liegt, noch einmal kurz durchkneten, bevor ihr ihn ausrollt. Für den Boden wird der Mürbteig jetzt gleichmäßig auf 26 cm Durchmesser ausgerollt und mit dem Tortenring ausgestochen. Die Reste könnt ihr essen, im Kühlschrank bis zu einer Woche verpackt aufbewahren oder ihr backt kleine Sterne daraus um die Torte nachher zu verzieren.

Der Mürbteigboden wird jetzt bei 180 °C Ober-Unterhitze ca. 10 Minuten gebacken. Er darf nicht dunkel werden, denn er wird nachher ja nochmal gebacken.

Nun könnt ihr schonmal den Wiener Boden machen. Dazu wiegt ihr alle Zutaten ab. Die Eier und den Zucker und den Vanillezucker könnt ihr direkt in die Schüssel der Rührmaschine abwiegen und in ein Wasserbad stellen. Habt ihr alles abgewogen und das Mehl und die Stärke gesiebt, legt ihr noch ein Thermometer und einen Schneebesen bereit und spannt ein Backpapier in die Springform ein. Die Ränder werden abgeschnitten. Der Innenrand der Springform wird nicht eingefettet, damit die Masse gut am Rand hochklettern kann und nicht abrutscht.

Die Eiermasse wird jetzt warm-kalt aufgeschlagen.

Die Butter könnt ihr vorher schon einmal erwärmen. Sie sollte flüssig sein.

Den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.

Dazu erwärmt ihr die Masse im Wasserbad auf 35-40 °C und rührt dabei immer wieder mit dem Schneebesen um. Ist die Temperatur erreicht, schlagt ihr die Masse mit der Küchenmaschine wieder kalt auf 25-28 °C. Kurz vor Ende des Kaltschlagens, gebt ihr Salz und Zitrone dazu. Mit einem großen Löffel wird jetzt das Mehl, die Stärke und das Backpulver vorsichtig untergehoben. Danach die flüssige Butter so kurz wie möglich unterheben.

Die Masse dann direkt in die vorbereitete Springform geben und im Ofen bei 180°C Ober-Unterhitze ca. 25-30 Minuten backen.

Nach dem Backen den Wiener Boden aus der Springform lösen und abkühlen lassen. Das Backpapier nachher erst abziehen.

Die Zartbitterkuvertüre nun in einem Wasserbad schmelzen und auf den Mürbteigboden streichen. Darauf dann direkt den Wiener Boden geben und leicht andrücken. Da der Wiener Boden kleiner ist, sollte überall ein kleiner Rand vom Mürbteig zu sehen sein. Um diesen dann den Tortenring stellen.

Für die Apfelmasse nun die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit Zucker und Zimt mischen und beiseite stellen.

Den Ofen rechtzeitig auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.

Die gemahlenen Nüsse und die gehackten Walnüsse leicht anrösten. Dabei muss man darauf achten, dass sie nicht verbrennen. Das geht sehr schnell.

Jetzt kommt dann die Sandmasse. Dazu die weiche Butter, den Zucker, Salz und Vanille zusammen in einer Schüssel gut verrühren und nach und nach die Eier dazugeben. Nach jedem Ei etwa eine Minute schlagen, bis sich die Masse gut vermischt hat. Die Eier sollten auf jeden Fall Zimmertemperatur haben, wie die Butter, sonst lässt sich die Masse nicht aufschlagen. Mehl, gemahlene Nüsse und gehackte Walnüsse zusammen mit dem Backpulver und den Zimt kurz unterrühren.

Auf den Wiener Boden wird nun die Apfelmasse gegeben. Es sollten keine Apfelstücke in den Rand fallen. Darauf wird dann die Sandmasse gestrichen.

Die Torte wird nun bei 180°C Ober-Unterhitze ca. 40 Minuten gebacken.

Nach dem Abkühlen, kann man die Torte mit Puderzucker und Sahne ausgarnieren. Bruchstücke einer dünnen Tafel Schokolade und Haselnüse oder Walnussstücke auf der Sahne passen sehr gut zur Apfeltorte.

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